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Stand: 20.01.2017

Pressemitteilung

Altenzentrum wird als Nachbarschafts-Treff gut angenommen

Seit zehn Jahren pflegen sie ein enges Miteinander: das Caritas-Altenzentrum St. Hedwig in Kaiserslautern und die katholische Kirche Heilig Kreuz. Zwei Instanzen, die fest zum Bännjerrück gehören und das Leben des Stadtteils prägen: als Stätte der Begegnung, der inneren Einkehr und vielfältiger Veranstaltungen. Nun haben sie das doppelte Jubiläum gemeinsam mit einem bunten Programm und einem Gottesdienst gefeiert.

Zehn Jahre Caritas-Altenzentrum St. Hedwig und Kirche Heilig Kreuz

Dort wo einst die Pfarrkirche Heilig Kreuz gestanden hat, gingen 2007 das Caritas- Altenzentrum und die Kirche Heilig Kreuz  eine besondere Allianz ein. Zwei Neubauten, die nicht nur baulich miteinander verschmelzen, sondern eine Brücke schlagen zwischen den Heimbewohnern und der Kirchengemeinde. „Etwas Besseres hätte uns gar nicht passieren können. Wir haben hier  zusammen etwas aufgebaut, von dem beide Seiten profitieren. Das gibt es nicht überall“, sagt Jutta Asal von Wuthenau, Leiterin des Altenzentrums. Dem kann Diakon Werner Gehrlein nur beipflichten. „Unsere enge Zusammenarbeit hat viele Vorteile. Die Gemeindemitglieder kommen mit den Heimbewohnern in Kontakt und diese können am Leben der Kirchengemeinde teilnehmen, ohne das Haus verlassen zu müssen. Wir erleben das Kirchenjahr zusammen, die besonderen Feste und die Gottesdienste, die jeden Dienstag und Sonntag stattfinden. Das ist für alle eine Bereicherung.“ Es sei ein harmonisches Miteinander, das Kirche und Altenzentrum pflegen, bestätigt Asal von Wuthenau. „Die Wege sind kurz, die Kommunikation ist gut und die Bürokratie gering. Außerdem sind wir beide daran interessiert, nach außen offen zu sein.“ Und so hat sich das Altenzentrum als Ort der Begegnung, des Austauschs und der Unterhaltung etabliert. Ein Treffpunkt der auch alle Bewohner des Stadtteils herzlich willkommen heißt. Zum Mittagstisch, auf ein Plauderstündchen im Café oder zu dem abwechslungsreichen Freizeitprogramm. Die Palette der Veranstaltungen ist bunt und bietet für jeden etwas: Konzerte, Kunstausstellungen, Gesprächsrunden, Vorträge zu aktuellen Themen und Reiseberichte, die in fremde Länder entführen. Um auch jungen Schwung ins Haus zu bringen, kommen die Kleinen der Kita Heilig Kreuz einmal im Monat und bringen den Geburtstagskindern des Hauses ein Ständchen. „Schüler der Fritz Walter Schule halten hier ihre Theater-AG ab, viele absolvieren auch ein Praktikum bei uns. Dann gehen sie mit den Bewohnern spazieren, lesen ihnen etwas vor oder machen Gesellschaftsspiele“, gibt Elisabeth Demmerle, die den Sozialdienst in St. Hedwig leitet, Einblick. Gern gesehene Gäste sind auch die Kinder der Grundschule Bännjerrück und die Frauengemeinschaft der Kirche.

Offen für Menschen jedes Alters zu sein – dieses Ziel hat sich das Caritas-Altenzentrum gesetzt und es im Schulterschluss mit der Kirche erreicht.

Zehn Jahre Caritas-Altenzentrum St. Hedwig

Grund genug, den zehnten Geburtstag gemeinsam zu feiern. Und so stand der Mai ganz im Zeichen des runden Jubiläums. Nach einer musikalischen Reise um die Welt, einem Frühlingskonzert und einer Mundartlesung erwies sich der letzte Dienstag des Monats als ein Tag, dem es an Abwechslung nicht mangelte. Ein Programmpunkt löste den nächsten ab, und der Besucherstrom wollte kein Ende nehmen. Auch im abendlichen Gottesdienst blieb kein Stuhl unbesetzt, sehr zur Freude von Weihbischof Otto Georgens, der die Predigt hielt. „Vor zehn Jahren habe ich dieses Ensemble mit aus der Taufe gehoben“, sagte er. Was als Experiment begonnen habe, zeige sich heute „als eine Einheit, die nur entstehen kann, wenn Menschen bereit sind, Brücken zu bauen.“ Im Caritas-Altenzentrum St. Hedwig und der Kirche Heilig Kreuz sind sie es. Jeder trägt dazu bei und liefert einen Baustein.

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